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Erkunde die Dinosaurier

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Tyrannosaurus rex

(TY-RAN-NO-SAU-RUS REX)

Der Tyrannosaurus (bedeutet „Königsechse“) war einer der größten Fleischfresser der Erdgeschichte und wog etwa sechs Tonnen. Der massive Schädel des Tyrannosaurus wurde von einem langen, schweren Schwanz ausgeglichen.

Der stark verstärkte Schädel des T.rex lässt darauf schließen, dass er ein zerstörerisches Raubtier mit knochenbrechender Bissstärke war. Die Kiefer waren mit 15 cm langen, scharfen, gezackten Zähnen bestückt.

Die Vordergliedmaßen des Tyrannosaurus waren im Verhältnis zu den großen und kräftigen Hintergliedmaßen klein und hatten nur zwei Zehen. Jüngste Exemplare haben gezeigt, dass die winzigen Arme muskulös waren, vermutlich damit sich das Tier beim Versuch des Aufrichtens seiner Hinterbeine und beim Aufrichten aus einer Bauchlage selbst mit dem Boden verankern konnte.

Er zählte zu den letzten Dinosauriern vor dem Massensterben der Tertiären Kreidezeit. Mehr als 30 Arten des T.rex wurden bis dato gefunden und identifizert, einige davon nahezu vollständig. Dadurch konnten viele Aspekte seiner Biologie, u. a. seine Lebensgeschichte und Biomechanik, gründlich erforscht werden.

Wissenswertes

  • Einer der größten Fleischfresser der Erdgeschichte mit einem Gewicht von etwa 6 Tonnen
  • Größe im aufgerichteten Zustand: 12 m (39 Fuß)
  • Seine Kiefer waren mit 15 cm langen, scharfen, gezackten Zähnen bestückt
  • Er lebte während der Kreidezeit
  • Mehr als 30 Arten des T.rex wurden bis heute identifiziert

Allosaurus

(AL-LO-SAU-RUS)

Der Allosaurus (bedeutet „andersartige Echse“) war einer der größten Fleischfresser der Jurazeit. Der Allosaurus lief auf zwei muskulösen, vogelähnlichen Beinen und zu seiner Beute zählten die großen Pflanzenfresser dieser Zeit, u. a. die großen Sauropoden und kleinere Pflanzenfresser. Wahrscheinlich jagte er im Rudel und lauerte seiner Beute in einem Hinterhalt auf.

Die Vordergliedmaßen waren kurz aber muskulös. Jeder der drei Finger hatte an der Spitze eine scharfe, gebogene Kralle, die bis zu 25 cm (10 Zoll) lang war. Diese diente zum Halten der Beute.

Die kräftigen Kiefer waren bestückt mit über 70 scharfen 8 cm (3 Zoll) langen Zähnen. Bewegliche Gelenke und elastische Bänder in Kiefer und Schädel des Allosaurus waren biegsam und halfen den Zähnen dabei, ihre Beute zu zerreißen und aufzuschlitzen. Die flexiblen Kiefer konnten sich weit ausdehnen, damit das Geschöpf große Mengen an Fleisch schlucken konnte.

Wissenswertes

  • Größe: 12 m (39 Fuß)
  • Lebte während der Jurazeit
  • Konnte bis zu 3 Tonnen wiegen
  • Sein Name bedeutet „andersartige Echse “
  • War einer der größten Dinosaurier der Jurazeit
  • Die Kiefer waren bestückt mit über 70 scharfen 8 cm (3 Zoll) langen Zähnen

Plateosaurus

(PLAT-E-O-SAU-RUS)

Der Plateosaurus (bedeutet „Flachechsel“) war der erste und bekannteste der frühen, riesigen Pflanzenfresser. Der Plateosaurus war wahrscheinlich ein Herdentier, konnte sich auf allen Vieren bewegen und sich außerdem in eine zweibeinige Position aufbäumen.

Da der Plateosaurus auf seinen langen Hinterbeinen balancieren und mit seinem langen Hals in die Höhe reichen konnte, war es ihm möglich, die höheren Zweigen von Nadelbäumen und Farnen zu fressen. Er hatte markante Hände mit kleinen Fingern und einer Daumenklaue. Die Hände konnten wirkungsvoll zugreifen und die Klaue wurde möglicherweise zum Ausreißen von Wurzeln oder Ziehen an Zweigen genutzt.

Beim Aufbäumen konnte der Plateosaurus außerdem seine langen Daumenklauen zur Verteidigung gegen Raubtiere, wie beispielsweise den Postosuchus, einsetzen. Dieser Dinosaurier aus der Triaszeit wurde erstmals im Jahr 1837 von H. von Meyer beschrieben. Die Kenntnisse über den Plateosaurus basieren auf über 100 Teilskeletten und vollständigen Skeletten, einschließlich zehn Schädeln.

Der Plateosaurus ist das am häufigsten vorkommende und bekannteste europäische Wirbeltier der Triaszeit aus der Spät-Trias und war das größte Landtier dieser Zeit.

Wissenswertes

  • Größe: 8-9 m (26-29 Fuß)
  • Lebte in der Triaszeit
  • Gewicht: 4 Tonnen
  • Der Name bedeutet „Flachechse“
  • Er war der erste und bekannteste Vertreter der frühen riesigen Pflanzenfresser
  • Er war das größe Landtier der Triaszeit

Stegosaurus

(STE-GO-SAU-RUS)

Der Stegosaurus (bedeutet „Dachechse“) ist aufgrund der markanten doppelreihigen drachenförmigen Platten, die sich vertikal entlang seines gebogenen Rückens erheben, und der zwei Paar langen Dornen, die horizontal nahe des Schwanzendes ausfahren, einer der am leichtesten zu identifizierenden Dinosaurier.

„Stegosaurusschwänze zählten zweifelsohne zu den gefährlichsten Waffen, die von einem pflanzenfressenden Tier jemals entwickelt wurden“ (Bakker). Solch eine Waffe scheint notwendig zu sein, wenn man berücksichtigt, dass der Stegosaurus in Koexistenz mit den großen, raubtierhaften Theropoddinosauriern, wie beispielsweise dem furchterregenden Albosaurus, lebte.

Über die Funktion der Platten wurde viel diskutiert. Anfangs hielt man sie für eine Art Panzerung. Forscher haben jedoch außerdem die These aufgebracht, dass sie möglicherweise bei der Regulierung der Körpertemperatur behilflich war. Windtunneltests haben angedeutet, dass die Platten von ihrer Form her gut dazu geeignet sind, Wärme zu bündeln und abzuführen.

Der Stegosaurus ist außerdem bekannt für sein besonders kleines Gehirn, das gerade einmal 80 Gramm wog, für seine Bedürfnisse aber anscheinend ausreichte.

Wissenswertes

  • Markante doppelreihige drachenförmige Platten, die sich vertikal entlang seines gebogenen Rückens erheben
  • Länge von Kopf bis Schwanz: 9 m (30 Fuß)
  • Gewicht: 1,6 Tonnen
  • Lebte während der Jurazeit
  • Was one of the largest dinosaurs from the Jurassic Period
  • Besonders kleines Gehirn (nur 80 Gramm), das für seine Bedürfnisse anscheinend ausreichte

Torosaurus

(TO-RO-SAU-RUS)

Der Torosaurus (bedeutet „durchbohrte Echse“) war mit seinen gewaltigen Hörnern und seinem kräftigen, muskulösen Körper die Dinosaurierversion eines Nashorns. Er hatte ein gewaltiges Nackenschild und unter den Erdtieren den größten Schädel.

Der knochige Nackenschädel hatte große Fenster oder Löcher zur Verringerung des Gewichts und war möglicherweise sehr bunt und diente der Zurschaustellung. Abgesehen von dem großen Nackenschild ähnelte der Torosaurus vom Erscheinungsbild her seinem nahen Verwandten, dem Triceratops. Beide Ceratopse hatten zwei lange Hörner, die über den Augen wuchsen, und ein kleineres Horn an der Schnauze. Der Torosaurus verwendete seinen scharfen Schnabel und seine Reihen an Schneidezähnen zum Kauen von robusten Pflanzen.

Fossile Fußabdrücke, die als Spuren von Ceratopsen identifiziert wurden, weisen darauf hin, dass die Vorderbeine, ähnlich wie bei einem Nashorn, leicht abgeschrägt waren und sich die Hinterbeine gerade unter dem Körper befanden.

Wissenswertes

  • Gewaltige Hörner und ein kraftvoller, muskulöser Körper
  • Größe: 3-9m (30 Fuß)
  • Der enorme, schillernd bunte Nackenschild diente der Zurschaustellung
  • Gewicht: 8 Tonnen
  • Er verwendete seinen scharfen Schnabel und seine Reihen an Schneidezähnen zum Kauen von robusten Pflanzen

Utahraptor

(JU-TAH-RAP-TOR)

Der Utahraptor (bedeutet „Utah-Räuber“) ist der größte bekannte Vertreter der Dromaeosaurier, einer Familie der Theropod-Dinosaurier. Der Utahraptor ist bekannt aufgrund eines gut erhaltenen Skelettfunds im Jahr 1991 in Utah, USA, und fragmentarischen Überresten aus Südamerika.

Er war der größte einer Gruppe von leicht gebauten Fleischfressern mit dem Namen Dromaeosaurier (‚flinke Echsen‘). Der Utahraptor hatte große Augen, lange Greifhände mit großen, scharfen Reißklauen. Seine Zehgelenke waren besonders vergrößert, so dass seine massive Klaue nach oben und nach hinten gestreckt werden konnte, um beim Laufen keine Schäden anzurichten. Bei einem Angriff schnellte die Klaue nach vorn wenn das Tier austrat. Die riesige, vernichtende Klaue schwang mit ihren 20 cm einen großen Bogen und führte zu schrecklichen Wunden, wodurch der Utahraptor Tiere lahmlegen und töten konnte, die deutlich größer waren als er selbst.

Mit ihren einzigartigen Handgelenken konnten die Dromaeosaurier die Hände seitlich schwenken, eine Handlung ähnlich dem Falten der Flügel eines Vogels.

Wissenswertes

  • Fundort: 1991 in Utah, USA
  • Der größte bekannte Vertreter der Dromaeosaurier, einer Familie der Theropod-Dinosaurier
  • Besonders vergrößerte Zehgelenke, so dass seine massive Klaue nach oben und nach hinten gestreckt werden konnte, um beim Laufen keine Schäden anzurichten
  • Die riesige Klaue schwang mit ihren 20 cm einen großen Bogen und führte zu schrecklichen Wunden
  • Die jüngsten wissenschaftlichen Forschungserkenntnisse weisen darauf hin, dass Raptoren Federn gehabt haben könnten, wobei die Männchen ein bunteres Gefieder hatten/li>

Ankylosaurus

(AN-KY-LO-SAU-RUS)

Der Ankylosaurus (bedeutet „steife Echse“) war vor großen Fleischfressern gut geschützt. Seine Flanken wurden durch große, knochige Platten, die wahrscheinlich zusätzlich einen hornähnlichen Schutzmantel hatten, geschützt.

Der Schädel war dick und hatte zwei Paar scharfe Hörner an der Hinterseite des Kopfes. Teile der Schwanzwirbelsäule waren verschmolzen wie der Griff eines Schlägers, wohingegen die Schwanzbasis flexibel blieb.

Das Schwanzende war ein großer, knöcherner Schläger, der als zerstörerische Verteidigungswaffe gegen angreifende Raubtiere diente. Eine Analyse der Gehirnhöhle des Ankylosaurus lässt darauf schließen, dass der am höchsten entwickelte Teil seines Gehirns seinem Geruchssinn diente.

Wissenswertes

  • Größe: 11m (39 Fuß)
  • Lebte in der Kreidezeit
  • Gewicht: 7 Tonnen
  • Sein Name bedeutet „steife Echse“
  • Der große, knochige Schläger am Schwanzende wurde zur Verteidigung gegen angreifende Raubtiere verwendet/li>
  • Das am höchsten entwickelte Teil seines Gehirns diente seinem Geruchssinn

Brachiosaurus

(brack-ee-oh-saw-us)

Der Brachiosaurus, der seinen Namen aufgrund der großen Knochen seiner Vorderbeine hat, war ein riesiger Sauropode, einer der größten Dinosaurier, der aufgrund eines vollständigen Skeletts bekannt ist. Der Brachiosaurier war über zehn Meter groß, 22 Meter lang und wog etwa achtzig Tonnen.

Der Brachiosaurus war an das Leben an Land angepasst und hatte Ähnlichkeiten mit einer Giraffe, und fraß wie diese Blätter von Baumkronen.
Seine stiftartigen Zähne dienten dem Abstreifen von Blättern von den hohen Zweigen. Der Brachiosaurus hatte, anders als viele seiner verwandten Sauropoden, sehr lange Vorderbeine, was darauf schließen lässt, dass sein Hals eher vertikal ausgerichtet war.

Einige Paläontologen haben angedeutet, dass die bekannteste Art, der Brachiosaurus brancai, de facto eine separate Gattung, die der Giraffatitanen, ist. Wie auch immer sein Name ist – dieses riesige Tier fraß beinahe kontinuierlich, um seine gewaltige Masse zu versorgen.

Wissenswertes

  • Er wurde nach den großen Knochen seiner Vorderbeine benannt
  • Länge von Kopf bis Schwanz: 22 m (72 Fuß)
  • Mit dem langen Hals konnte das Tier in den Baumkronen grasen
  • Die stiftartigen Zähne dienten dem Abstreifen der Blätter von den hohen Zweigen
  • Gewicht: ca. 80 Tonnen

Liliensternus

(LI-LI-EN-STER-NUS)

Der Liliensternus war als aktiver Jäger agil und schnell. Er rannte auf zwei kräftigen Hinterbeinen, die durch einen langen, anmutigen Schwanz ausgeglichen wurden. Er war ein leicht gebauter Fleischfresser und der größte Fleischfresser seiner Zeit.

Die Schädeldetails deuten an, dass der Liliensternus mit dem fleischfressenden Dilophosaurus der Jurazeit verwandt ist. Die Kiefer waren mit scharfen, messerartigen Zähnen bestückt. Der Schädel zeigt das Vorhandensein von markanten, flossenähnlichen Ausformungen entlang der Schnauze. Diese könnten möglicherweise der Arterkennung oder als Schau zum Anlocken eines Artgenossen gedient haben.

Der Liliensternus hatte wie viele der frühen Theropoden eine fünffingrige Hand mit einem kleineren vierten und fünften Finger. Spätere Theropoden haben dreifingrige Hände. Der Liliensternus ist bekannt durch zwei unvollständige Exemplare, die in der Keuper-Formation in Sachsen-Anhalt in Deutschland gefunden wurden. Das Tier hat seinen Namen vom deutschen Paläontologen Hugo Ruele von Lilienstern.

Wissenswertes

  • Größe: 5m (16,5 Fuß)
  • Lebte in der Triaszeit
  • Er war der größte Fleischfresser seiner Zeit
  • Er war agil und schnell, hatte zwei kräftige Hinterbeine, die durch einen langen, anmutigen Schwanz ausgeglichen wurden
  • Seine Kiefer waren mit scharfen, messerartigen Zähnen bestückt
  • Er hatte markante, flossenähnliche Ausformungen entlang der Schnauze
  • Wir glauben heute, dass der Liliensternus einen spitzen Federkamm und mehr Federn an den Armen hatte, was ihn zu einem ‚Punkrocker‘ unter den Sauriern machte

Ornithocheirus

(OR-NI-TO-KEI-RUS)

Der Ornithocheirus war eines der größten fliegenden Geschöpfe der Erdgeschichte und ist bekannt aufgrund einer Vielzahl von Knochenfragmenten auf unterschiedlichen Kontinenten.

Der Ornithocheirus hatte, wie viele der größeren Pterosaurier, einen gewaltigen Kopf im Vergleich zu seiner Körperlänge. Der Kiefer war mit langen, schmalen, spitzen Zähnen bestückt, die hilfreich beim Fang schlüpfriger Beute wie Fischen und Tintenfischen waren.

Der Kamm des Ornithocheirus bot möglicherweise einen aerodynamischen Vorteil beim Fliegen oder diente als Indikator für das Geschlecht bzw. zur Arterkennung. Einige der besten Pterosaurier-Fossile stammen aus dem Araripe-Plateau in Nord-West-Brasilien.

Wissenswertes

  • Eines der größten fliegenden Geschöpfe der Erdgeschichte
  • Flügelspanne: 12m (40 Fuß)
  • Er lebte in der Kreidezeit
  • Er hatte einen gewaltigen Kopf im Vergleich zu seiner Körperlänge
  • Sein Kiefer war mit langen, schmalen, spitzen Zähnen bestückt, die hilfreich beim Fang schlüpfriger Beute wie Fischen oder Tintenfischen waren
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